Traumen Akutes Subduralhämatom

Klinik

  • Inzidenz < 1% aller SHT
  • Urs. meist schweres SHT mit begleitender Parenchymverletzung als Blutungsquelle
  • lokalisiert vorwiegend frontotemporal und parietal
  • in 30 – 50% zusätzlich Schädelfraktur vorhanden
  • Verlauf oft dramatisch

Diagnostik

  • CCT: hyperdense Raumforderung, im Vergleich zum epiduralen Hämatom großflächiger

Therapie

  • neurochirurgisches Konsil
  • ausgedehnte osteoplastische Kraniotomie zur Ausräumung des Hämatoms
  • Blutstillung
  • ggf. wird bei extremer Schwellung der Deckel zur Druckentlastung nicht sofort eingepaßt
  • Anfallsprophylaxe mit Carbamazepin oder Phenytoin
 

 

"akutes SDH" auf www.neuroscript.com - letzte Änderung am 17.11.2007;  Webmaster: Dr. Wolfgang Kubik (Neurologe)  - Dieses Skriptum ist ausschließlich für Ärzte und Medizinstudenten gedacht. Sind Sie Laie oder suchen Sie Hilfe als Patient, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens - nähere Info siehe Haftung.
Information über Rehabilitation finden Sie ab Oktober 2007 unter www.neuroreha.info