Vaskuläre Störungen Ischämie des ZNS

Stadium I: asymptomatische Stenose

Bei der asymptomatischen Stenose handelt es sich um einen dopplersonographischen / angiographischen Zufallsbefund an den extra- oder intrakraniellen hirnversorgenden Gefäßen ohne vorübergehende oder bleibende neurologische Ausfälle.

Diagnostik

  • Auskultation von Stenosegeräuschen
  • Dopplersonographie (extra-, transkraniell, Duplex)
  • EEG
  • CCT/MR
  • Erfassung vaskulären Risikofaktoren
    • Hypertonus: Blutdruckmessung (bzw. 24h-Blutdruckmessung)
      • Werte systolisch über 160mmHg und diastolisch über 95mmHg
      • Hypertoniker zeigen ein 4- 12fach erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu bekommen
    • Hypercholesterinämie (Gesamt-Cholesterin > 250mg/dl)
    • Diabetes mellitus (alle Formen)
    • erhöhtes Fibrinogen im Plasma
    • Rauchen
    • Kontrazeptiva (in Kombination mit einer Gerinnungsstörung)
    • Übergewicht
    • Alkoholkonsum
  • EKG
    • bei Verdacht auf Rhythmusstörungen auch 24h-EKG
    • evtl. Belastungs-EKG (KHK)
  • Echocardiographie
    • routinemäßig transthoracal 
    • TEE: bei Verdacht auf Vitien (offenes Foramen ovale, Thrombenquelle) ist die TEE (transoesophageale Echocardiograpie) angezeigt
 

 

"asymptomatisch" auf www.neuroscript.com - letzte Änderung am 17.11.2007;  Webmaster: Dr. Wolfgang Kubik (Neurologe)  - Dieses Skriptum ist ausschließlich für Ärzte und Medizinstudenten gedacht. Sind Sie Laie oder suchen Sie Hilfe als Patient, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens - nähere Info siehe Haftung.
Information über Rehabilitation finden Sie ab Oktober 2007 unter www.neuroreha.info