Kapitel: Bewegungsstörungen (inkl. Parkinson) Medikamentös induzierte Dyskinesien

Definition

Neuroleptika sind bei weitem die häufigsten Medikamente, welche Dyskinesien verursachen. Im Zusammenhang mit Dyskinesien ist der Begriff "Neuroleptikum" jedoch unspezifisch geworden; zum einem gibt es sogenannte atypische Neuroleptika wie Clozapin, das mit persistierenden Dyskinesien nicht in Zusammenhang gebracht worden ist, und zum anderen findet man eine Reihe von Arzneimitteln, die unter Substanzklassen Antiemetika-Antivertigonosa, Magen-Darm-Mittel (z.B. Metoclopramid), Migränemittel, "durchblutungsfördernde Mittel" (Calciumantagonisten vom Flunarizin-Cinnarizin-Typ) geführt werden, aber auch "Neuroleptika-artige" unerwünschte extrapyramidale Wirkungen verursachen können. Man unterscheidet durch Dopaminrezeptor-blockierende Pharmaka ausgelöste Akutdyskinesien und tardive Dyskinesie-Syndrome sowie dopaminagonistisch induzierte Dyskinesien. Letztere, die L-Dopa-Dyskinesien, werden bei der Parkinson-Therapie besprochen.

Einteilung

Akutdyskinesie
Tardive Dyskinesie
Akathisie

 

 

"Dyskinesien durch Medica" auf www.neuroscript.com - letzte Änderung am 17.11.2007;  Webmaster: Dr. Wolfgang Kubik (Neurologe)  - Dieses Skriptum ist ausschließlich für Ärzte und Medizinstudenten gedacht. Sind Sie Laie oder suchen Sie Hilfe als Patient, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens - nähere Info siehe Haftung.
Information über Rehabilitation finden Sie ab Oktober 2007 unter www.neuroreha.info