Enzephalopathien und Demenzen Multi-Infarkt-Demenz

Typisch ist der schubhafte Verlauf mit neurologischen Herdsymptomen (Hemiparesen, Aphasie), leichter Spastik und affektiver Entdifferenzierung.

  • Rezidivierende Hirninfarkte und Makroangiopathie. Sicherung durch CCT und Dopplersonographie der extra- und intrakraniellen Gefäße
  • Subkortikale Enzephalopathie Binswanger (SAE): Arteriosklerotische Mikroangiopathie bei chronischer arterieller Hypertonie. Symptomatisches Parkinsonsyndrom.
  • CCT: Status lakunaris in den Basalganglien und bilaterale punktförmige Dichteminderung im Marklager.

Therapieversuch

  • Behandlung der Risikofaktoren
    • Hypertonus
    • Diabetes mellitus
    • Emboliequelle
  • Therapie mit Acetylsalicylsäure 100mg/d oder bei Nichtansprechen Ticlopidin (Tiklid® 250mg 1-0-1, F wöchentliche Blutbildkontrollen)
  • evtl. Antikoagulation:
    • Marcumar® oder Sintrom®
    • Dosierung gemäß Quick-Wert entweder 20-25%
    • oder "Low-Dose" 30-40% bei Riskopatienten nach einer Blutung
 

 

"Multiinfarktdemenz" auf www.neuroscript.com - letzte Änderung am 17.11.2007;  Webmaster: Dr. Wolfgang Kubik (Neurologe)  - Dieses Skriptum ist ausschließlich für Ärzte und Medizinstudenten gedacht. Sind Sie Laie oder suchen Sie Hilfe als Patient, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens - nähere Info siehe Haftung.
Information über Rehabilitation finden Sie ab Oktober 2007 unter www.neuroreha.info