Neuromuskuläre Störungen Myasthene Syndrome

Myasthene Syndrome sind angeborene oder erworbene Störungen der neuromuskulären Übertragung die mit einer vorzeitigen Ermüdbarkeit der Skelettmuskulatur unter Belastung einhergehen, aber ätiologisch von der Myasthenia gravis abzugrenzen sind.

  • Es werden folgende myasthene Syndrome unterschieden
    • autoimmun/paraneoplastisch (Lambert-Eaton-Syndrom)
    • kongenital (z.B. die sehr seltene kongenitale Myasthenie)
    • toxisch (Botulinus, medikamentös induziert)
  • Eine myasthene Reaktion kann u.a. bei folgenden Erkrankungen beobachtet werden
    • amyotrophe Lateralsklerose
    • Polymyositis
    • kongenitale Myopahtie mit tubulären Aggregaten

weiterführend

Botulismus
Lambert-Eaton-Syndrom

 

 

"Myasthene Syndrome" auf www.neuroscript.com - letzte Änderung am 17.11.2007;  Webmaster: Dr. Wolfgang Kubik (Neurologe)  - Dieses Skriptum ist ausschließlich für Ärzte und Medizinstudenten gedacht. Sind Sie Laie oder suchen Sie Hilfe als Patient, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens - nähere Info siehe Haftung.
Information über Rehabilitation finden Sie ab Oktober 2007 unter www.neuroreha.info