Tumoren des Nervensystems Plexuspapillome

Plexuspapillome, die häufig verkalken, liegen meist im 4., etwas seltener im 3. Ventrikel. Kommen meist bei jungen Erwachsenen und Kindern vor. Inwieweit Plexuspapillome zu den Ependymomen zu zählen sind, wird diskutiert. Aufgrund der Lokalisation kommt es häufig zur z.T. intermittierenden Störung der Liquorzirkulation. Neben den verdrängend wachsenden Plexuspapillomen finden sich auch entdifferenzierte, invasiv wachsende Formen.

Therapie

  • Ziel der operativen Therapie ist die vollständige Exstirpation des Tumors und Wiederherstellung des Liquorabflusses.
  • Da es bei Plexuspapillomen ebenfalls zu intrakranieller und intraspinaler Metastasierung über den Liquorweg kommt, findet auch bei diesen Prozessen eine kraniospinale Bestrahlung Anwendung.

Prognose

Insgesamt relativ häufig eine Dauerheilung

 

"Plexuspapillome" auf www.neuroscript.com - letzte Änderung am 17.11.2007;  Webmaster: Dr. Wolfgang Kubik (Neurologe)  - Dieses Skriptum ist ausschließlich für Ärzte und Medizinstudenten gedacht. Sind Sie Laie oder suchen Sie Hilfe als Patient, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens - nähere Info siehe Haftung.
Information über Rehabilitation finden Sie ab Oktober 2007 unter www.neuroreha.info