Neuromuskuläre Störungen Myasthenie

Schwangerschaft bei Myasthenie

Der Einfluß einer Schwangerschaft auf die Symptome einer MG ist unvorhersehbar. Klinische Veränderungen finden sich vorwiegend zu Beginn der Schwangerschaft und nach der Entbindung. Eine Interruptio ist aufgrund der Erkrankung selbst nicht angezeigt, sollte aber bei einer sehr schweren Symptomatik erwogen werden. Eine laufende immunsuppressive Therapie mit Azathioprin ist nach neueren Untersuchungen über die Häufigkeit von Mißbildungen keine absolute Indikation zum Schwangerschaftsabbruch. Wegen des möglichen Auftretens einer "Neugeborenen-Myasthenie" müssen Babys von Patientinnen mit MG postpartal intensiv überwacht werden.

 

"Schwangerschaft" auf www.neuroscript.com - letzte Änderung am 17.11.2007;  Webmaster: Dr. Wolfgang Kubik (Neurologe)  - Dieses Skriptum ist ausschließlich für Ärzte und Medizinstudenten gedacht. Sind Sie Laie oder suchen Sie Hilfe als Patient, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens - nähere Info siehe Haftung.
Information über Rehabilitation finden Sie ab Oktober 2007 unter www.neuroreha.info