Kapitel: Bewegungsstörungen (inkl. Parkinson) Parkinson-Syndrome

Diagnostik

zur Unterscheidung zwischen idiopathischen und symptomatischen Parkinson-Syndromen

  • Anamnese:
    • Medikamente
    • Drogen
    • familiäre Belastung
  • eindeutiges Ansprechen auf L-Dopa
  • T2-gewichtetes MR des Schädels
  • CCT: vaskuläre Läsionen, Atrophie, Tumor?
  • Kontrolle des Kupferstoffwechsels (v.a. bei jüngeren Patienten): M. Wilson
  • EEG
  • Liquorpunktion (v.a. bei jüngeren Patienten)
  • PET (Postitron emission tomography)
    • die radioaktiven Isotope (meist 11C, 18F, 13N, und 15O) werden in einem Cyclotron oder Linearbeschleuniger produziert
    • danach werden sie in biochemische Verbindungen eingebaut und i.v. verabreicht
    • es wird die Positron-Aussendung der Isotopen gemessen und wie ein CT-Bild dargestellt - damit ist die Stoffwechselaktivität bildlich darstellbar
    • man kann hiermit beispielsweise die Sauerstoff-Aufnahme, den cerebralen Blutfluß oder den Glucose-Verbrauch messen
  • SPECT (Single photon emission CT)
    • hat sich aus dem PET entwickelt. Es werden Isotopen verwendet, zu deren Erzeugung man kein Cyclotron benötigt

     

Siehe auch DD

 

 

"Diagnostik" auf www.neuroscript.com - letzte Änderung am 17.11.2007;  Webmaster: Dr. Wolfgang Kubik (Neurologe)  - Dieses Skriptum ist ausschließlich für Ärzte und Medizinstudenten gedacht. Sind Sie Laie oder suchen Sie Hilfe als Patient, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens - nähere Info siehe Haftung.
Information über Rehabilitation finden Sie ab Oktober 2007 unter www.neuroreha.info