Rückenschmerzen Tumoren der Wirbelsäule und des Wirbelkanals

(extra- und intradural; extra- und intramedullär)

Diagnostik

Klinischer Befund, Myelographie, CT, MR, Labortests (alkalische Phosphatase erhöht bei osteoblastischen und osteoklastischen Tumoren, saure Phosphatase erhöht bei Metastasen eines Prostatatumors).

Benigne Tumoren

In Knochen, Bindegewebe, Nervenwurzeln und Meningen; bei intramedullärer Lage ausgeprägte neurologische Ausfälle und Schmerzen: osteoides Osteom, sehr schmerzhaft, besonders nachts, gutes Ansprechen auf Acetylsalicylsäure und Exzision, Hämangiom imWirbelkanal, Meningeom intradural und extramedullär, Synovialzysten (Ganglion) im Bereich der Wirbelsäule.

Maligne Tumoren

Multiples Myelom, vorwiegend nach dem 40. Lebensjahr, häufiger bei Männern, gamma-Globulin erhöht, Metastasen von Mamma-, Prostata-, Nieren-, Lungen- und Schilddrüsentumoren häufig in Wirbelkörpern aufgrund der starken venösen Drainage. Meist geht der Schmerz dem radiologischen Nachweis voraus.

 

"Tumoren" auf www.neuroscript.com - letzte Änderung am 17.11.2007;  Webmaster: Dr. Wolfgang Kubik (Neurologe)  - Dieses Skriptum ist ausschließlich für Ärzte und Medizinstudenten gedacht. Sind Sie Laie oder suchen Sie Hilfe als Patient, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens - nähere Info siehe Haftung.
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