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Parkinson: Therapie der end-of-dose Akinesie

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Parkinson-Syndrome

Therapie der end-of-dose Akinesie

  • bei Verdacht auf Behinderung der L-Dopa-Aufnahme durch die Mahlzeiten
    • Einnahme vor dem Essen, ggf. proteinarme Ernährung tagsüber mit proteinreichen Abendmahlzeiten
  • Kombination von L-Dopa mit Dopaminagonisten (Bromicriptin, Lisurid, Pergolid)
  • Kombination von L-Dopa mit MAO-B-Hemmer (nur wenn keine Dyskinesien vorliegen), z.B. Selegilin (Jumex®)
  • Fraktionierung der L-Dopa-Medikation: Verkürzung der Dosierungsintervalle bei gleichzeitiger Reduktion der Einzeldosen.
  • bei Wirkungsverlust von L-Dopa am frühen Nachmittag Versuch einer zusätzlichen Gabe von Amantadin (PK-Merz® tbl = 100mg) 1 x 200mg/d (= 2 tbl) oder Umstellung auf Retardpräparate
  • Versuch mit Anticholinergika
  • im Spätstadium ist die end-of-dose-Akinesie oral nicht mehr ausreichend zu therapieren; dann (initial nur unter stationären Bedingungen!) Versuch mit Apomorphin s.c. unter Domperidon (Motilium® 10mg tbl, 10/30/60mg supp, orale Suspension 1mg/ml), cave: RR-Abfall, Übelkeit 
Aktualisiert ( Montag, 22. September 2008 19:34 )  

Schlagzeilen

Acetylsalicylsäure hat nur geringen Nutzen in der primären Schlaganfallsvorsorge - wird durch Blutungsrisiko fast aufgewogen. In der Sekundärprävention sollte es verwendet werden, hier überwiegt der Nutzen! Siehe Lancet 2009;373:1849-1860