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Home Neurologische Erkrankungen Bewegungsstörungen Parkinson Parkinson: Nicht medikamentöse Therapie

Parkinson: Nicht medikamentöse Therapie

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Parkinson-Syndrome

Nicht medikamentöse Therapie

  • Beratung und Aufklärung des Patienten und seiner Angehörigen über die Chronizität der Erkrankung, die derzeitige Unmöglichkeit einer kurativen Therapie und die Notwendigkeit einer lebenslangen symptomatischen Therapie.
  • regelmäßige körperliche Betätigung (Gartenarbeit, Spaziergänge) ohne Überanstrengung
  • Erhaltung der Selbständigkeit; Pflege von Sozialkontakten und Hobbys (Handarbeiten, Heimwerken)
  • passive und vorsichtig dosierte, aktive Krankengymnastik; Ergotherapie; Logopädie; Atemübungen; Körperpflege
  • Ernährung: Anstreben des Normalgewichts; ausgeglichene, den individuellen Neigungen entsprechende, schlackenreiche Kost.
  • beachte: Proteinreiche Mahlzeiten können die Resorption von Levo-Dopa (L-Dopa) behindern!
  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr (Dehydratation verschlechtert Parkinson-Symptomatik!)
  • Aufklärung über Lebenshilfen und Sicherheitsvorkehrungen im eigenem Heim (vgl. die einschlägigen Patientenratgeber)
  • Selbsthilfeorganisation: siehe entsprechende Ratgeber/Adressen 
Aktualisiert ( Montag, 22. September 2008 19:33 )  

Schlagzeilen

Thromboseprophylaxe bei Schlaganfallpatienten mit signifikanten Paresen: Niedermolekulare Heparine sehr gut wirksam. KEINE Kompressionsstrümpfe mehr verwenden (signifikant mehr Hautnekrosen). Näheres siehe: CLOTS Trial Collaboration, Lancet 2009; 373: 1958-1965