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Multiple Sklerose, allgemein

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Multiple Sklerose

Wegweiser: Diagnostik ] [ Akuttherapie ] [ Intervalltherapie ]

  • Prävalenz in Mitteleuropa 80-120/100.000
  • Frauen : Männer = 2 : 1
  • 70% beginnen schubförmig
  • 15-20% beginnen prim. chronisch (diese Krankheiten beginnen meist im 5. Lebensjahrzehnt, als Myelopathie)
  • Bei 26-36% der MS-Patienten findet man einen benignen Verlauf mit geringen Behinderungen nach 15-20 Jahren.

Die Demyelinisierungsherde bei der Multiplen Sklerose (MS) betreffen die weiße Substanz des ZNS. Je nach Lokalisation dieser Herde finden sich verschiedene klinische Symptome. Bei Erstmanifestation sind folgende Symptome häufig:

  • Extremitätenparesen
  • Neuritis nervi optici
  • Parästhesien
  • Störungen der Okulomotorik

Bei den klinisch isoliert auftretenden Optikusneuritiden findet man in MR-Untersuchungen in einem sehr hohen Prozentsatz Hinweise für ein multilokuläres Geschehen. Der Verlauf der MS kann sehr variieren; aus neuropathologischen Untersuchungen sind auch subklinische Verläufe bekannt.

Eine relativ schlechte Prognose zeigen primär oder sekundär chronisch progrediente Verlaufsformen.

untergeordnet: Diagnostik ] [ Akuttherapie ] [ Intervalltherapie ]

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Aktualisiert ( Samstag, 04. Oktober 2008 19:17 )  

Schlagzeilen

Acetylsalicylsäure hat nur geringen Nutzen in der primären Schlaganfallsvorsorge - wird durch Blutungsrisiko fast aufgewogen. In der Sekundärprävention sollte es verwendet werden, hier überwiegt der Nutzen! Siehe Lancet 2009;373:1849-1860