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Exogen verursachte Enzephalopathien

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Exogen verursachte Enzephalopathien

  • Metalle
  • Flüchtige Innenraumgifte und Lösungsmittel
    • n-Hexan, Tetrachlorkohlenstoff
    • Holzkonservierungsstoffe
    • Formaldehyd
    • Pentachlorphenol
    • Furane
    • etc.

Ätiologie

Wochen- oder monatelange Exposition. Nur wenige Stoffe sind Auslöser definierter Erkrankungen bekannt (z.B. Lösungsmittel). Für Menschen als ungefährlich geltende Konzentrationen am Arbeitsplatz (MAK) sind gesetzlich festgelegt, aber auch in Diskussion.

Klinik

  • Lösungsmittel
  • Schwindel
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Anfälle
  • Kreislaufstörungen
  • bei n-Hexan: auch symmetrische PNP
  • "Holzschutzmittel-Syndrom"
  • Kopfschmerzen
  • allergische Reaktionen
  • unspezifische Befindlichkeitsstörungen
  • anamnestisch intermittierend schlaffe Paresen

Therapie

  • Vermeidung weiterer Exposition, symptomatisch
  • Schadstoffmessung (Luftprobensammlung)
  • Diffusionssammler (z.B. ORSA 5, Fa. Träger)
  • Untersuchung von Luft, Boden und Werkstoffen
  • klinische Untersuchung aller Toxikologischen Institute d. Universitäten.

Bei Anamneseerhebung auch an willkürliches Einatmen von Lösungsmittel denken ("Schnüffler") 

 

Schlagzeilen

Thromboseprophylaxe bei Schlaganfallpatienten mit signifikanten Paresen: Niedermolekulare Heparine sehr gut wirksam. KEINE Kompressionsstrümpfe mehr verwenden (signifikant mehr Hautnekrosen). Näheres siehe: CLOTS Trial Collaboration, Lancet 2009; 373: 1958-1965