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Home Neurologische Erkrankungen Traumen Schädel-Hirn-Traumen Leichtes Schädel-Hirn-Trauma (SHT Grad 1)

Leichtes Schädel-Hirn-Trauma (SHT Grad 1)

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Leichtes Schädel-Hirn-Trauma (SHT)

  • Synonyma: Commotio cerebri, SHT Grad I

Klinik

  • kurze Störung des Bewußtseins (< 1h)
  • bzw. kurze peri- / posttraumatische Amnesie

Diagnostik

  • neurologische Untersuchung
  • kurzzeitige stat. Beobachtung empfehlenswert
  • Rö-Schädel in 2 Ebenen
  • HWS in 2 Ebenen
  • Dens-Aufnahme / Schädelbasis
  • CCT bei Frakturen im Bereich der Temporalschuppe, wegen der Gefahr einer epiduralen Blutung.
  • MRT bei Unklarheiten (als empfindlichste Nachweismethode für zerebrale Läsionen)
  • EEG
  • zerebrale Funktionsstörungen müssen nach 24 h abgeklungen sein.
  • traumaunabhängige Störungen der Vigilanz (z.B. metabolische Störungen, TIA, Synkopen und epileptische Anfälle) müssen ausgeschlossen werden

Therapie

  • Versorgung der Kopfwunden (evtl. Tetanusprophylaxe)
  • bei Kopfverletzungen nicht opiathaltige Analgetika, z.B. Paracetamol 3x1g/d (Mexalen® 1000 supp)
  • bei Übelkeit sedierende Medikamente nur zögernd einsetzen, ggf. Metoclopramid supp (Paspertin® supp = 20mg, 3x1)
  • Frühmobilisierung nach 2-3 Tagen 
 

Schlagzeilen

Fingolimod - erste orale Medikation gegen Multiple Sklerose

näheres siehe auf der MS-Seite von AMSEL