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Oligodendrogliome

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Oligodendrogliome

Oligodendrogliome sind meist in den Großhirnhemisphären frontal und temporal lokalisiert und wachsen, abgesehen von den anaplastischen Formen, relativ langsam. Das mittlere Erkrankungsalter liegt im 5. Lebensjahrzehnt. Diese Tumoren weisen relativ häufig regressive Veränderungen wie Verfettung, zystischen Zerfall und Blutungen sowie Verkalkungen auf, selten kommt es zur Absiedlung von Metastasen im Subarachnoidalraum.

Klinik

Oligodendrogliom-Patienten leiden sehr häufig an epileptischen Anfällen; noch häufiger als bei anderen intrakraniellen Tumoren sind diese Erstsymptom.

Therapie

In der Regel zunächst operativ; bezüglich der Operabilität gilt jedoch, dass aufgrund der Infiltration tiefliegender oder funktionell wichtiger Strukturen eine totale Entfernung häufig nicht möglich ist. Beim anaplastischen Oligodendrogliom gelten Therapierichtlinien ähnlich denen beim Glioblastom (Operation, Bestrahlung des Tumorbereiches und systemische Chemotherapie).

Aktualisiert ( Montag, 13. Oktober 2008 20:54 )  

Schlagzeilen

Acetylsalicylsäure hat nur geringen Nutzen in der primären Schlaganfallsvorsorge - wird durch Blutungsrisiko fast aufgewogen. In der Sekundärprävention sollte es verwendet werden, hier überwiegt der Nutzen! Siehe Lancet 2009;373:1849-1860