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Plexuspapillome

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Plexuspapillome

Plexuspapillome, die häufig verkalken, liegen meist im 4., etwas seltener im 3. Ventrikel. Kommen meist bei jungen Erwachsenen und Kindern vor. Inwieweit Plexuspapillome zu den Ependymomen zu zählen sind, wird diskutiert. Aufgrund der Lokalisation kommt es häufig zur z.T. intermittierenden Störung der Liquorzirkulation. Neben den verdrängend wachsenden Plexuspapillomen finden sich auch entdifferenzierte, invasiv wachsende Formen.

Therapie

  • Ziel der operativen Therapie ist die vollständige Exstirpation des Tumors und Wiederherstellung des Liquorabflusses.
  • Da es bei Plexuspapillomen ebenfalls zu intrakranieller und intraspinaler Metastasierung über den Liquorweg kommt, findet auch bei diesen Prozessen eine kraniospinale Bestrahlung Anwendung.

Prognose

Insgesamt relativ häufig eine Dauerheilung 

 

Schlagzeilen

Thromboseprophylaxe bei Schlaganfallpatienten mit signifikanten Paresen: Niedermolekulare Heparine sehr gut wirksam. KEINE Kompressionsstrümpfe mehr verwenden (signifikant mehr Hautnekrosen). Näheres siehe: CLOTS Trial Collaboration, Lancet 2009; 373: 1958-1965