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Neurinome

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Neurinome

Neurinome (Schwannome) gehen von den Schwann-Zellen der Nervenscheiden der Hirnnerven aus. Die Tumoren sind in der Regel benigne (Grad I nach WHO), wachsen langsam und verdrängend und weisen häufiger regressive Veränderungen auf. Z.T. wird über seltene Anaplasie (Grad III nach WHO) berichtet. Die Neurinome liegen am häufigsten am N.vestibularis ("Akustikusneurinome"), seltener auch an den Nn. Trigeminus, Glossopharyngeus, vagus, hypoglossus, facialis und accessorius.

Klinik

Bei dem bei weitem häufigsten sogenannte Akustikusneurinom kommt es typischer weise zu Hörstörungen, schließlich zu Zeichen des Vestibularis-Ausfalls, zu Ausfällen den N.facialis und N.trigeminus; im weiteren Verlauf kann es auch zu zerebellären Symptomen, Ausfällen kaudaler Hirnnerven, Pyramidenbahnläsionen und intrakranieller Drucksteigerung durch Liquorabflußstörungen kommen.

Therapie

Die Therapie ist chirurgisch, nach operativer Totalentfernung treten keine Rezidive auf. Die moderne Mikrochirurgie macht auch eine Schonung z.B. des N. Facialis oder der Pars cochlearis des N.vestibulocochlearis möglich.

Aktualisiert ( Montag, 13. Oktober 2008 21:39 )  

Schlagzeilen

Acetylsalicylsäure hat nur geringen Nutzen in der primären Schlaganfallsvorsorge - wird durch Blutungsrisiko fast aufgewogen. In der Sekundärprävention sollte es verwendet werden, hier überwiegt der Nutzen! Siehe Lancet 2009;373:1849-1860