Zervikaler Diskusprolaps
Klinik
Eine Diskusruptur tritt selten nach dem 50. Lebensjahr auf, meist nach Bagatelltrauma. Es überwiegen laterale Diskusrupturen mit Wurzelkompression (C7 in 70%, C6 in 20%, C5 und C8 in den restliche 10%). Meist Nacken-, Schulter- und Armschmerzen mit radikulärer Verteilung und Zunahme bei Extension und Rotation des Halses. Beweglichkeit der HWS vermindert. Spurling-Zeichen positiv (Druck auf den Schädel bei HWS-Hyperextension und –lateralflexion zur betroffenen Seite hin bewirken Schmerzzunahme). Schmerzbesserung durch Traktion der HWS.
Diagnostik
- klinische Untersuchung
- HWS-Aufnahmen in 4 Ebenen
- EMG, CT, Myelographie, Myelo-Ct
- Differentialdiagnostik:
- Karpaltunnel-Syndrom
- Sulcus-ulnaris-Syndrom
- Thoracic-outlet-Syndrom
- untere Plexusläsion bei neurovaskulärer Kompression
- Pancoast-Tumor





