Lumbale Spinalkanalstenose
Häufig um das 50. Lebensjahr. Multiple spondylotische Einengungen bei kongenital engem Wirbelkanal. Zunahme der Enge im Stehen und Laufen infolge Diskusprotrusion führt zu Pseudo-Claudicatio (Claudicatio intermittens cauda equinae).
Diagnostik
- Pseudo-Claudicatio: 2/3 der Patienten haben Taubheitsgefühl der Extremitäten, 1/3 zusätzlich Schmerzen; die Schmerzen treten im Stehen oder bei Bewegungen auf und bessern sich im Liegen, Sitzen oder Beugen
- Meist nur geringe neurologische Zeichen, überwiegend L5-S1
- Bei 2/3 der Patienten Einschränkung der lumbosakralen Beweglichkeit, bei 10% Lasèque positiv
- EMG: häufig bilaterale Veränderungen
- Röntgenbefund: degenerative Diskusveränderungen, bei 2/3 osteoarthritische Veränderungen der Facettengelenke, bei 1/3 Spondylolisthesis
- Myelographie: uni- oder multisegmentale Kontrastmitteleinengungen, überwiegend in Höhe L4 und L3, bei ca. 10% spinale Stenose nur in Höhe L1 und L2 (meist nicht im CT erfaßt, daher MR oft ergiebiger)
Therapie
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Laminektomie mehrerer Segmente
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In der Operation findet man oft eine Hypertrophie von Facettengelenken und Ligamenten, Diskusdegeneration, osteophytäre Veränderungen.
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Bei 75% der Patienten deutliche Besserung der Beschwerden.
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